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Erweiterte Bedienermeldungen

Beschreibung

Der Analyseplatz verfügt über die Möglichkeit dem Benutzer erweiterte Fehlerhinweise anzuzeigen. Diese Meldungen werden in einer Datenbank gesichert.

Datenbankformat Microsoft Access 2003 (.mdb)
Speicherort Festlegung in der config.ini
Tip
Die Plege und Festlegung der Datenbank ist optional. Ein Fehlen dieser Datenbank hat keinen Einfluss auf die Arbeit der Analyseplatzsoftware.


Die Auswahl der Fehlermeldung trifft die Analyseplatz Software aus der Kombination von Fehlerinformationen, Zielinformationen und Nestbelegungen.

Datenmodell

Das Datenmodell ist für alle bindend. Im Falle eines falschen Layouts werden die Bedienerhinweise evtl. nicht korrekt visualisiert.

DDL für MSAccess
CREATE TABLE errordescription1 ( 
 fmodul Integer,
 fstation Integer,
 ffehler Integer,
 zmodul Integer,
 zstation Integer,
 hinweis Text(250),
 fehlerhinweis Text(250),
 Nest1 YesNo NOT NULL,
 Nest2 YesNo NOT NULL,
 Nest3 YesNo NOT NULL,
 Nest4 YesNo NOT NULL,
 Nest5 YesNo NOT NULL,
 Nest6 YesNo NOT NULL,
 Nest7 YesNo NOT NULL,
 Nest8 YesNo NOT NULL
)
;
Unknown macro: {table-plus}
Datenfeld Beschreibung / Zweck
fmodul Nummer des Moduls, an dem der Fehler aufgetreten ist
fstation Nummer der Station, an der der Fehler aufgetreten ist
ffehler Fehlernummer
zmodul Nummer des Zielmoduls, das für diesen Fehler verfügbar ist
zstation Nummer der Zielstation, das für diesen Fehler verfügbar ist
hinweis Text, der dem Bediener gezeigt werden soll
fehlerhinweis Interne Verwendung bzw. zur Orientierung während dem Editieren (optional)
Nest1 Signalzustand von Nest 1 (Yes = true, No = false)
Nest2 Signalzustand von Nest 2 (Yes = true, No = false)
Nest3 Signalzustand von Nest 3 (Yes = true, No = false)
Nest4 Signalzustand von Nest 4 (Yes = true, No = false)
Nest5 Signalzustand von Nest 5 (Yes = true, No = false)
Nest6 Signalzustand von Nest 6 (Yes = true, No = false)
Nest7 Signalzustand von Nest 7 (Yes = true, No = false)
Nest8 Signalzustand von Nest 8 (Yes = true, No = false)

Konfiguration

Allgemein

Die PC-Software des Analyseplatzes wird über die Datei config.ini konfiguriert. Diese Datei muss sich im gleichen Pfad wie die Datei Analyseplatz.exe befinden.

Achtung
OHNE eine gültige Konfigurationsdatei ist es nicht möglich den Analyseplatz korrekt zu betreiben

Bereiche der Konfigurationsdatei

General

Unter dem Abschnitt General der Konfigurationsdatei werden Einstellungen vorgenommen, die der Analyseplatz grundlegend benötigt. Ohne diese Einstellungen kann ein korrekter Betrieb nicht vorausgesetzt werden.

Linie

Nummer der Linie, auf der der Analyseplatz betrieben wird. Diese Einstellung ist notwendig, da diese Information in alle Telegramm an den Linienrechner eingetragen wird. Ohne eine korrekte Liniennummer ist es nicht möglich, mit dem Linienrechner korrekt zu kommunizieren.

Modul

Angabe des Moduls für den Analyseplatz. Auch hier ist die Angabe unabdingbar für die Kommunikation mit dem Linienrechner.

Station

Stationsnummer für den Analyseplatz. Diese Information wird essentiell für die Kommunikation mit dem Linienrechner benötigt.

HistoryLimit

Einschränkung für die Fehlerhistorie. Als Standardwert wird der Standard aus Linie 2000 (= 8 Einträge) verwendet. Es sind nur Werte <= 8 gültig.
Dieser Wert gibt an, ab welcher Fehleranzahl in der Historie der Analyseplatz nur noch Verwurf zulässt.

Language

Spracheinstellung für den Analyseplatz. Es werden die allgemein gebräuchlichen Sprachbezeichner aus den gängigen Programmiersprachen verwendet.
Ist diese Einstellung nicht gesetzt, so wird als Standardsprache Englisch verwendet. Für einen Analyseplatz in Deutsch muss der Wert de-DE gesetzt sein.

Password

Passwort für die erweiterten Einstellungen in der PC-Software des Analyseplatzes. Diese Zeichenfolge entspricht NICHT dem eigentlichen Passwort. Es handelt sich um ein verschlüsseltes Passwort.

Achtung
Änderungen an dieser Zeichenfolge können zur Folge haben, dass kein Zugang mehr gewährt wird.

Prompts

Dieser Abschnitt ist für die Einstellung der erweiterten Benutzerhinweise.

ConnectionString

ODBC Verbindungszeichenfolge

Database

Dateiname der Access-Datenbank OHNE Pfad. Es ist darauf zu achten, dass als Datenbank eine MDB-Datei (Access) verwendet wird.

Path

Pfad, unter dem die Datenbankdatei zu finden ist. Es ist darauf zu achten, dass der Pfad mit einem Backslash () abgeschlossen wird.

WTKinds

Abschnitt für die Angabe von WTArten. Die WT-Bezeichnung bildet dabei den Schlüssel und der Wert die Nummer, die auf den WT geschrieben werden soll.

PrüfWT=22

PackageStation

Abschnitt für die Konfiguration des Verpackplatzes.

Name

Bezeichnung für die Verpackstation

Modul

Modulnummer des Verpackplatzes

Station

Stationsnummer der Verpackstation

Propellants

Abschnitt für die Definition von Treibstoffen. Als Schlüsselname wird eine fortlaufende Nummerierung verwendet. Die Werte sind die Treibstoffbezeichnungen die an der Linie verwendet werden und können von den Linienverantwortlichen frei hinzugetragen werden.

Beispiel
[Propellants]
1=Treibstoff
2=Treibstoff 1
3=Treibstoff 2
4=Treibstoff-Tabletten(groß)
5=Treibstoff-Tabletten(klein)

EntryStation

Konfiguriert eine Einschleusestation. In Analyseplätzen mit vielen Weichen wäre eine WT-Entlassen sinnlos, da der WT immer wieder auf den Analyseplatz zurückfahren würde (Beispiel Linie 83). Es gibt deshalb die Möglichkeit den WT bei WT-entlassen zur Einschleusestation zu schicken.
Der WT muss leer sein. Es wird kein Verwurf seitens des Linienrechner gezählt

Achtung
Eine Deaktivierung dieser Funktion ist über die Zuweisung von Modul=0 und/oder Station=0 möglich

Modul

Modulnummer der Einschleusestation

Station

Stationsnummer der Einschleusestation

EmptyStation

Konfiguriert den E/A der dem Analyseplatz mitteilt, wenn kein WT in der Stadion ist.
Die Konfiguration ist nach folgendem Muster: <E/A-Index>_<INPUT|OUTPUT>=<true|false>

Beispiel
10.2_INPUT=false

Linehost

Abschnitt für die Verbindungsdaten des Linienrechners. Ohne diese Konfiguration kann keine Kommunikation mit dem Linienrechner stattfinden.

IPAdress

IP-Adresse des Linienrechners. Die Angabe erfolgt in der Form 192.168.93.103 (Nummern können abweichen).

Outgoing

Port für ausgehende Nachrichten zum Linienrechner. Wird nur die IP-Adresse verwendet und der Port vernachlässigt, so ist der Port auf 0 zu setzen (Voreinstellung).

Incoming

Port den die PC-Software des Analyseplatzes bereitstellt. Auf diesen Port muss sich der Linienrechner verbinden. Für die Konfiguration ist diese Angabe erforderlich.

PLC

IP-Adresse der SPS. Die Angabe ist in der allgemein gültigen Schreibweise für eine IPv4 Adress anzugeben.

IPAdress

IP-Adresse der SPS. Die Angabe ist in der allgemein gültigen Schreibweise für eine IPv4 Adress anzugeben.

Outgoing

Port für ausgehende Nachrichten zur SPS. Wird nur die IP-Adresse verwendet und der Port vernachlässigt, so ist der Port auf 0 zu setzen (Voreinstellung).

Incoming

Port für die Verbindung mit der SPS. Auf diesen Port muss sich die SPS verbinden um mit dem Analyseplatz zu kommunizieren.

Debug

Abschnitt für die Konfiguration der Testhilfsmittel des Analyseplatzes. Diese Einstellungen sollten nur von autorisierten Personen durchgeführt werden.

Simulation

Aktiviert bzw. deativiert den Simulationsmodus des Analyseplatz. Dieser Modus muss an einer Linie für den produktiven Betrieb des Analyseplatzes deaktiviert sein.

MessageLevel

Legt den Detailgrad der Meldungen fest. Der Filter unterscheidet dabei 4 verschiedene Arten:

Unknown macro: {table-plus}
Wert Bedeutung
0 Keine Benutzermeldungen werden ausgegeben
1 Es werden nur benutzerrelevante Meldungen ausgegeben
2 Es werden nur Systemmeldungen ausgegeben
3 Alles wird ausgegeben

WriteLog

Aktiviert das Schreiben einer Log-Datei. Es wird auch der MessageLevel berücksichtigt.

SaveTelegrams

Aktiviert bzw. Deaktiviert die Speicherung der empfangenen Telegramme. Derzeit wird nur das DSPE-Telegramm seitens der SPS gesichert. Die gespeicherten Telegramme erhalten .dat als Dateienedung. Es handelt sich um ein binäres (nicht lesbares) Format.
Die gesicherten Telegramme sind im Unterordner SavedTelegrams zu finden. Es wird auch die Auftagsdatei mitgesichert.

Switches

Dieser Abschnitt bietet die Möglichkeit, die Schaltfläche im Analysebild zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Standardmäßig werden alle Schaltfläche aktiviert.

Scrap

Aktiviert bzw. Deaktiviert die Schaltfläche Verwurf.

ScrapChangingBatch

Aktiviert bzw. Deaktiviert die Schaltfläche Verwurf bei Rüsten.

ReleaseWT

Aktiviert bzw. Deaktiviert die Schaltfläche WT-Entlassen.

QTReasons

Ordnet dem numerischen QS-Grund einen lesbaren Text hinzu. Linie2000 liefert diese Information nicht. Aus diesem Grund muss diese Liste vom Produktionsverantwortlichen gepflegt werden.

Nummerierung
Die Numerierung beginnt bei 0 und wird fortlaufend geführt.

INDEXOFQSREASON

Angabe des Index des QS-Grundes in den Fertigungsdaten

Index=<Nummer>

Ablauf der Kernfunktionalitäten

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