- 1 Erweiterte Bedienermeldungen
- 1.1 Beschreibung
- 1.2 Datenmodell
- 2 Konfiguration
- 2.1 Allgemein
- 2.2 Bereiche der Konfigurationsdatei
- 2.2.1 General
- 2.2.2 Prompts
- 2.2.3 WTKinds
- 2.2.4 PackageStation
- 2.2.5 Propellants
- 2.2.6 EntryStation
- 2.2.7 Linehost
- 2.2.8 PLC
- 2.2.9 Debug
- 2.2.10 Switches
- 2.2.11 QTReasons
- 2.2.12 INDEXOFQSREASON
- 3 Ablauf der Kernfunktionalitäten
Erweiterte Bedienermeldungen
Beschreibung
Der Analyseplatz verfügt über die Möglichkeit dem Benutzer erweiterte Fehlerhinweise anzuzeigen. Diese Meldungen werden in einer Datenbank gesichert.
| Datenbankformat | Microsoft Access 2003 (.mdb) |
| Speicherort | Festlegung in der config.ini |
| Tip Die Plege und Festlegung der Datenbank ist optional. Ein Fehlen dieser Datenbank hat keinen Einfluss auf die Arbeit der Analyseplatzsoftware. |
Die Auswahl der Fehlermeldung trifft die Analyseplatz Software aus der Kombination von Fehlerinformationen, Zielinformationen und Nestbelegungen.
Datenmodell
Das Datenmodell ist für alle bindend. Im Falle eines falschen Layouts werden die Bedienerhinweise evtl. nicht korrekt visualisiert.
CREATE TABLE errordescription1 ( fmodul Integer, fstation Integer, ffehler Integer, zmodul Integer, zstation Integer, hinweis Text(250), fehlerhinweis Text(250), Nest1 YesNo NOT NULL, Nest2 YesNo NOT NULL, Nest3 YesNo NOT NULL, Nest4 YesNo NOT NULL, Nest5 YesNo NOT NULL, Nest6 YesNo NOT NULL, Nest7 YesNo NOT NULL, Nest8 YesNo NOT NULL ) ;
| Datenfeld | Beschreibung / Zweck |
| fmodul | Nummer des Moduls, an dem der Fehler aufgetreten ist |
| fstation | Nummer der Station, an der der Fehler aufgetreten ist |
| ffehler | Fehlernummer |
| zmodul | Nummer des Zielmoduls, das für diesen Fehler verfügbar ist |
| zstation | Nummer der Zielstation, das für diesen Fehler verfügbar ist |
| hinweis | Text, der dem Bediener gezeigt werden soll |
| fehlerhinweis | Interne Verwendung bzw. zur Orientierung während dem Editieren (optional) |
| Nest1 | Signalzustand von Nest 1 (Yes = true, No = false) |
| Nest2 | Signalzustand von Nest 2 (Yes = true, No = false) |
| Nest3 | Signalzustand von Nest 3 (Yes = true, No = false) |
| Nest4 | Signalzustand von Nest 4 (Yes = true, No = false) |
| Nest5 | Signalzustand von Nest 5 (Yes = true, No = false) |
| Nest6 | Signalzustand von Nest 6 (Yes = true, No = false) |
| Nest7 | Signalzustand von Nest 7 (Yes = true, No = false) |
| Nest8 | Signalzustand von Nest 8 (Yes = true, No = false) |
Konfiguration
Allgemein
Die PC-Software des Analyseplatzes wird über die Datei config.ini konfiguriert. Diese Datei muss sich im gleichen Pfad wie die Datei Analyseplatz.exe befinden.
| Achtung OHNE eine gültige Konfigurationsdatei ist es nicht möglich den Analyseplatz korrekt zu betreiben |
Bereiche der Konfigurationsdatei
General
Unter dem Abschnitt General der Konfigurationsdatei werden Einstellungen vorgenommen, die der Analyseplatz grundlegend benötigt. Ohne diese Einstellungen kann ein korrekter Betrieb nicht vorausgesetzt werden.
Linie
Nummer der Linie, auf der der Analyseplatz betrieben wird. Diese Einstellung ist notwendig, da diese Information in alle Telegramm an den Linienrechner eingetragen wird. Ohne eine korrekte Liniennummer ist es nicht möglich, mit dem Linienrechner korrekt zu kommunizieren.
Modul
Angabe des Moduls für den Analyseplatz. Auch hier ist die Angabe unabdingbar für die Kommunikation mit dem Linienrechner.
Station
Stationsnummer für den Analyseplatz. Diese Information wird essentiell für die Kommunikation mit dem Linienrechner benötigt.
HistoryLimit
Einschränkung für die Fehlerhistorie. Als Standardwert wird der Standard aus Linie 2000 (= 8 Einträge) verwendet. Es sind nur Werte <= 8 gültig.
Dieser Wert gibt an, ab welcher Fehleranzahl in der Historie der Analyseplatz nur noch Verwurf zulässt.
Language
Spracheinstellung für den Analyseplatz. Es werden die allgemein gebräuchlichen Sprachbezeichner aus den gängigen Programmiersprachen verwendet.
Ist diese Einstellung nicht gesetzt, so wird als Standardsprache Englisch verwendet. Für einen Analyseplatz in Deutsch muss der Wert de-DE gesetzt sein.
Password
Passwort für die erweiterten Einstellungen in der PC-Software des Analyseplatzes. Diese Zeichenfolge entspricht NICHT dem eigentlichen Passwort. Es handelt sich um ein verschlüsseltes Passwort.
| Achtung Änderungen an dieser Zeichenfolge können zur Folge haben, dass kein Zugang mehr gewährt wird. |
Prompts
Dieser Abschnitt ist für die Einstellung der erweiterten Benutzerhinweise.
ConnectionString
ODBC Verbindungszeichenfolge
Database
Dateiname der Access-Datenbank OHNE Pfad. Es ist darauf zu achten, dass als Datenbank eine MDB-Datei (Access) verwendet wird.
Path
Pfad, unter dem die Datenbankdatei zu finden ist. Es ist darauf zu achten, dass der Pfad mit einem Backslash () abgeschlossen wird.
WTKinds
Abschnitt für die Angabe von WTArten. Die WT-Bezeichnung bildet dabei den Schlüssel und der Wert die Nummer, die auf den WT geschrieben werden soll.
PrüfWT=22
PackageStation
Abschnitt für die Konfiguration des Verpackplatzes.
Name
Bezeichnung für die Verpackstation
Modul
Modulnummer des Verpackplatzes
Station
Stationsnummer der Verpackstation
Propellants
Abschnitt für die Definition von Treibstoffen. Als Schlüsselname wird eine fortlaufende Nummerierung verwendet. Die Werte sind die Treibstoffbezeichnungen die an der Linie verwendet werden und können von den Linienverantwortlichen frei hinzugetragen werden.
[Propellants] 1=Treibstoff 2=Treibstoff 1 3=Treibstoff 2 4=Treibstoff-Tabletten(groß) 5=Treibstoff-Tabletten(klein)
EntryStation
Konfiguriert eine Einschleusestation. In Analyseplätzen mit vielen Weichen wäre eine WT-Entlassen sinnlos, da der WT immer wieder auf den Analyseplatz zurückfahren würde (Beispiel Linie 83). Es gibt deshalb die Möglichkeit den WT bei WT-entlassen zur Einschleusestation zu schicken.
Der WT muss leer sein. Es wird kein Verwurf seitens des Linienrechner gezählt
| Achtung Eine Deaktivierung dieser Funktion ist über die Zuweisung von Modul=0 und/oder Station=0 möglich |
Modul
Modulnummer der Einschleusestation
Station
Stationsnummer der Einschleusestation
EmptyStation
Konfiguriert den E/A der dem Analyseplatz mitteilt, wenn kein WT in der Stadion ist.
Die Konfiguration ist nach folgendem Muster: <E/A-Index>_<INPUT|OUTPUT>=<true|false>
10.2_INPUT=false
Linehost
Abschnitt für die Verbindungsdaten des Linienrechners. Ohne diese Konfiguration kann keine Kommunikation mit dem Linienrechner stattfinden.
IPAdress
IP-Adresse des Linienrechners. Die Angabe erfolgt in der Form 192.168.93.103 (Nummern können abweichen).
Outgoing
Port für ausgehende Nachrichten zum Linienrechner. Wird nur die IP-Adresse verwendet und der Port vernachlässigt, so ist der Port auf 0 zu setzen (Voreinstellung).
Incoming
Port den die PC-Software des Analyseplatzes bereitstellt. Auf diesen Port muss sich der Linienrechner verbinden. Für die Konfiguration ist diese Angabe erforderlich.
PLC
IP-Adresse der SPS. Die Angabe ist in der allgemein gültigen Schreibweise für eine IPv4 Adress anzugeben.
IPAdress
IP-Adresse der SPS. Die Angabe ist in der allgemein gültigen Schreibweise für eine IPv4 Adress anzugeben.
Outgoing
Port für ausgehende Nachrichten zur SPS. Wird nur die IP-Adresse verwendet und der Port vernachlässigt, so ist der Port auf 0 zu setzen (Voreinstellung).
Incoming
Port für die Verbindung mit der SPS. Auf diesen Port muss sich die SPS verbinden um mit dem Analyseplatz zu kommunizieren.
Debug
Abschnitt für die Konfiguration der Testhilfsmittel des Analyseplatzes. Diese Einstellungen sollten nur von autorisierten Personen durchgeführt werden.
Simulation
Aktiviert bzw. deativiert den Simulationsmodus des Analyseplatz. Dieser Modus muss an einer Linie für den produktiven Betrieb des Analyseplatzes deaktiviert sein.
MessageLevel
Legt den Detailgrad der Meldungen fest. Der Filter unterscheidet dabei 4 verschiedene Arten:
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
| 0 | Keine Benutzermeldungen werden ausgegeben |
| 1 | Es werden nur benutzerrelevante Meldungen ausgegeben |
| 2 | Es werden nur Systemmeldungen ausgegeben |
| 3 | Alles wird ausgegeben |
WriteLog
Aktiviert das Schreiben einer Log-Datei. Es wird auch der MessageLevel berücksichtigt.
SaveTelegrams
Aktiviert bzw. Deaktiviert die Speicherung der empfangenen Telegramme. Derzeit wird nur das DSPE-Telegramm seitens der SPS gesichert. Die gespeicherten Telegramme erhalten .dat als Dateienedung. Es handelt sich um ein binäres (nicht lesbares) Format.
Die gesicherten Telegramme sind im Unterordner SavedTelegrams zu finden. Es wird auch die Auftagsdatei mitgesichert.
Switches
Dieser Abschnitt bietet die Möglichkeit, die Schaltfläche im Analysebild zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Standardmäßig werden alle Schaltfläche aktiviert.
Scrap
Aktiviert bzw. Deaktiviert die Schaltfläche Verwurf.
ScrapChangingBatch
Aktiviert bzw. Deaktiviert die Schaltfläche Verwurf bei Rüsten.
ReleaseWT
Aktiviert bzw. Deaktiviert die Schaltfläche WT-Entlassen.
QTReasons
Ordnet dem numerischen QS-Grund einen lesbaren Text hinzu. Linie2000 liefert diese Information nicht. Aus diesem Grund muss diese Liste vom Produktionsverantwortlichen gepflegt werden.
| Nummerierung Die Numerierung beginnt bei 0 und wird fortlaufend geführt. |
INDEXOFQSREASON
Angabe des Index des QS-Grundes in den Fertigungsdaten
Index=<Nummer>
